Buch-beruehrend

Eine Geschichte, die berührt

Gute Bücher sind Bücher, die berühren, sagte mein Verleger.

Ich war etwas überrascht als mein Verlag mich bat, mein Buch über Gelassenheit und Muße so persönlich, wie möglich zu schreiben. Und zunächst fiel es mir gar nicht leicht.
Schließlich sind die Erfahrungen sehr intim, die mich dazu geführt haben in meinem Leben nach innerer Freiheit zu suchen.

Innere Entwicklungsprozesse sind immer sehr persönlich. Oft ist es ein Weckruf, ein besonderes Lebensereignis, oftmals schmerzhaft, etwas das uns aus unseren „normalen Leben“ und den Gewohnheiten rausholt. So war es auch bei mir.

Der Anfang meines spirituellen Weges

Als ich 17 Jahre war erkrankte meine Mutter an Krebs. Diese Diagnose stellte alles auf den Kopf und drängte das Unwichtige in den Hintergrund. Ich durfte eindrucksvoll erleben, wie meine Mutter mit Hilfe von Meditation und liebevoller Begleitung zu Selbsterkenntnis und Verständnis fand. In den vier Jahren bis zu ihrem Tod hat sie sich sehr verändert. Hader, Verzweiflung und Angst wichen einer inneren Ruhe, Dankbarkeit und Heiterkeit. Kurz: Sie war erfüllt von innerem Frieden, die dann beim Sterben, dem letztendlichen Loslassen für alle sichtbar wurde.

Eine Transformation

Dieser erlebte Transformationsprozess hat mich zutiefst beeindruckt und mein Leben entscheidend geprägt.
Schon damals entschied ich mich, dieses existentielle Vertrauen und innere Freiheit zu finden, die meine Mutter vor ihrem Tod ausstrahlte – aber bitte ohne solch einen Weckruf z.B. eine Krankheit oder einen Schicksalsschlag.

Und so beschäftigte ich mich neben meinem Psychologiestudium mit alten Weisheitstraditionen, der christlichen Mystik und mehreren spirituellen Ansätzen. Ich lernte der Intuition Raum zu geben, mein Bewusstsein zu öffnen und vertiefte die Grundlagen der Meditation.

Doch es schien kaum eine Verbindung zwischen dem wissenschaftlichen Studium und meinen „spirituellen“ d.h. nicht greifbaren, dennoch intensive Erfahrungen zu geben. Das fühlte sich wie zwei Leben an. Ein ziemlich „normaler“ Alltag mit Lernen für das Studium, Beziehungen, Freunde und andererseits die Beschäftigung diesen spirituellen Themen. Dann kam der erste Job, beruflicher Erfolg und damit immer weniger Zeit und Muße für die innere bewusste Entwicklung.

Mit Ende 20 schaute ich mir meine familiär geprägten Verhaltensmuster des Aufschiebens und noch ein paar andere lästige und wiederkehrende Themen auf psychotherapeutischer Ebene genauer an.

Der Sehnsucht folgen – Meine Klosterjahre

Danach war klar: Ich folge meiner Sehnsucht, fuhr alleine für drei Monate nach Indien. Dann entschloss ich mich einem traditionellen Bewusstseinsweg zu folgen und verbrachte die nächsten Jahre mit intensiver Zen-Praxis in einem Kloster.

Weiter lesen?

Vielleicht magst du die ganze Geschichte lesen und dabei mehr über Weckrufe, spirituelle Wege, das Leben im Kloster, Meditationspraxis, die Integration im Alltag, Liebe und Scheidung erfahren UND wie sich Gelassenheit und Muße dabei entwickeln können.

Meine sehr persönliche Geschichte findet sich in meinem Buch. Sie fungiert wie ein Leitfaden, der spielerisch durch die Aspekte der Muße führt.

Vor zwei Jahren habe ich mein Buch veröffentlicht. Und ich habe es keine Sekunde bedauert, soviel Persönliches von mir preisgegeben zu haben.

Für Meditierende und Krebsbetroffene sehr hilfreich

Die Rückmeldungen zeigen, dass gerade die persönliche Geschichte berührt hat (siehe auch Amazon Rezensionen).
Interessanterweise habe ich auch viele berührende Rückmeldungen von Leser/innen erhalten, die das Buch an Krebsbetroffene geschenkt haben.
Das Feedback: Sie und die Betroffenen haben durch meine Schilderungen Trost, Mut und Inspiration – ja manchmal sogar einen inneren Weg gefunden. Wie wunderbar!

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